Dienstag, 28. Mai 2024
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Einzigartig ätzende Innovation

Ätzmittel erfreuen sich im Bereich der Metallkonstruktion und im Getriebe-, Maschinen-, Anlagen- und Gerätebau hoher Nachfrage. Vorteile bieten hier insbesondere Metallätzstifte. Mit diesen lassen sich Metalle wie etwa Aluminium, Messing, Stahl und Edelstahl wie mit einem Kugelschreiber beschriften. Der aufgebrachte Schriftzug ist sofort sichtbar und kann nur noch mechanisch entfernt werden. Nun gibt es auch eine Tinte, mit der sich Titanoberflächen beschriften lassen.

Die Entwicklung dieser Ätztinte war alles andere als trivial. Zwar eignen sich diverse Stoffe für das Ätzen von Titan und Titanlegierungen. Allerdings handelt es sich hierbei um hochgiftige Substanzen, die nicht ohne Weiteres an den Markt abgegeben werden dürfen. Eine weitere Herausforderung liegt darin, die Beschriftung auf Werkstoffen dauerhaft gut sichtbar zu erhalten. Überdies darf die aufgebrachte Ätztinte den umliegenden Bereich nicht angreifen. Um ein maximales Ätzergebnis mit möglichst gering aggressiven Stoffen erzielen zu können, ist umfassendes Know-how erforderlich.

Natürlich gibt es auch andere Ätzstifte für diverse Metalle am Markt. So wird beispielsweise eine Art Filzschreiber für die Markierung von Metallen angeboten. Allerdings bringen die ätzenden Gelstifte oftmals nicht die erforderliche Schwarzfärbung hervor, sondern lediglich einen braunen oder rötlichen Farbton. Darüber hinaus trocknen Filzschreiber mit der Zeit aus, weshalb sie nur begrenzt haltbar sind. Die mit einer leicht auszutauschenden Kunststoffpatrone ausgestatteten Ätzstifte trocknen hingegen nicht aus. Überdies lassen sich die Patronen auch in maschinelle Abläufe einbinden. Etwa, um robotergesteuert Markierungen anzubringen und Bauteile für Anlagen automatisch zu beschriften.

Firma:
Emil Otto GmbH
Ihr Ansprechpartner:
Markus Geßner
Kontakt per E-Mail:

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